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Wir informieren und beraten Arztpraxen, Medizinische Versorgungszentren, Kliniken und Einrichtungen aus dem Gesundheitsbereich in Fragen und Planung zur Organisation, Arbeitsstrukturen, Qualitätsmanagement, Zertifizierung, Datenschutz, Gerätemanagement und Wirtschaftlichkeit.

Dr. Jürgen Landshuter

Von den vorgestellten Modellen DIN ISO 9001:2008 (künftig 9001:2015), EFQM und QEP sind lediglich die DIN ISO 9001:2008 bzw. 9001:2015 und das QEP-Modell zertifizierbar.

Bei der DIN ISO bewertet ein Auditor die Qualität Ihrer Praxisdokumentation, deren praktische Umsetzung und die Einhaltung gesetzlicher und behördlicher Vorgaben.


Die Philosophie der ISO 9001:2008 (2015) könnte in einem Satz lauten: "Zeige einem unabhängigen Experten die Ergebnisse Deiner Arbeit, und belege, dass Du die Vorgaben umsetzt".

Das Zertifikat kann durch eine Einzelzertifizierung oder, weit kostengünstiger, über eine Gruppen-/Matrixzertifizierung für die Dauer von drei Jahren erlangt werden.


Strenggenommen gibt es für das EFQM Modell kein Zertifikat, denn das würde dem Prinzip der Selbstbewertung widersprechen. Selbstbewertungen werden aber von erfahrenen EFQM-Assessoren auf ihre Plausibilität und Glaubwürdigkeit hin überprüft; diese Überprüfung kommt einer Zertifizierung gleich. Es gibt aber keine akkreditierten Stellen im Sinne der ISO 9001:2008 (2015), die solche Überprüfungen gewerbsmäßig vornehmen. EFQM wird überwiegend von größeren Firmen gemacht und ist für eine Arztpraxis eher ungeeignet.

Einzelzertifizierung

Bei der Einzelzertifizierung findet über einen Zeitraum von drei Jahren eine jährliche Überprüfung von Extern statt. Die Prüfdauer ist dabei im Wesentlichen abhängig von der Praxisgröße. Sie dauert jedoch in der Regel zwischen 3-6 Stunden.

Dabei wird beurteilt, ob die vorhandene Dokumentation den Vorgaben der Norm entspricht und ob diese entsprechend in der Praxis durch Praxisleitung und Mitarbeiter umgesetzt sind.

Nach Ablauf der drei Jahre kann die Praxis entscheiden, ob das Zertifikat für weitere drei Jahre verlängert wird oder verfällt.

Die Kosten für eine Erstzertifizierung variieren nach der Anzahl der Mitarbeiter und dem Leistungsspektrum der Praxis/Klinik.

Matrixzertifizierung

Bei der Matrixzertifizierung wird ebenfalls beurteilt, ob die vorhandene Dokumentation den Vorgaben der Norm entspricht und ob diese entsprechend in der Praxis durch Praxisleitung und Mitarbeiter umgesetzt sind.

Der wesentliche Unterschied zur Einzelzertifizierung besteht in zwei Punkten.

Bei der Matrixzertifizierung wird eine Gruppe von Praxen und Gesundheitseinrichtungen im weiteren Sinne wie z.B. Physiotherapie, ambulante Rehaeinrichtungen etc. nach erfolgter Beratung gemeinsam als Gruppe zertifiziert. Ein Zugang ist während der Laufzeit möglich.

Ihr Vorteil ist, dass Sie als Praxisinhaber bzw. Ihre Mitarbeiter einen ständigen Ansprechpartner zu allen Fragen rund um das Thema QM haben, und die Überprüfung Ihrer Praxis nicht jährlich, sondern durchschnittlich nur 1 x in den drei Jahren, stattfindet.

Es finden regelmäßige Schulungen Ihrer QM-Mitarbeiter statt, um auf dem Laufenden zu bleiben. Über einen internen Kundenbereich auf der Homepage werden Sie zu aktuellen Themen (z.B. Datenschutz, Hygiene etc.) informiert.

Durch den geringeren Prüfaufwand bei der Zertifizierung wird ein wesentlicher Teil der Kosten, im Vergleich zur Einzelzertifizierung, eingespart. 

AKTUELLES

Aktuelles: Betrugsversuch der Datenschutzauskunft-Zentrale

Vorsicht Betrugsversuch

News: Beauftragter Medizinprodukte-Sicherheit

Pflicht zur Benennung eines Beauftragten für Medizinprodukte-Sicherheit für Praxen mit mehr als 20 Beschäftigte

 

News: DSGVO gilt auch in kleinen Einrichtungen ohne Datenschutzbeauftragten

DSGVO muss auch umgesetzt werden, wenn die Mindestmitarbeiterzahl nicht erreicht ist